Rauchende Köpfe? - Keine Spur: Be smart, don't start
"Wenn man nicht raucht, ist man eigentlich viel cooler!", stellt Leonie D. fest. Gemeinsam mit ihrer Klasse, der 7c, nimmt
sie im Schuljahr 2009/2010 am Wettbewerb "Be smart, don't start" teil. Schon seit November haben die insgesamt 28
Schülerinnen und Schüler durchgehalten und nicht mit dem Rauchen begonnen. Genau das dokumentieren sie einmal wöchentlich
auf einem Plakat mit ihrer Unterschrift, bis zum April.
Am Wandertag im November haben sich die Jugendlichen zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Frau Böttcher intensiv mit dem Thema
"Rauchen" auseinander gesetzt. Zunächst standen einige Sachinformationen auf dem Tagesplan. So erfuhren die Nichtrauchenden,
dass Zigaretten auch Teer enthalten. "Das ist dann ja eigentlich so, als würde man die Straße ablecken!", hält Jenny fest.
Der moderne Ansatz der Raucher-Prävention rückt von Methoden ab, die vor einigen Jahren noch üblich waren. Es könne
auch nicht um die Verteufelung der Raucher gehen, zumal viele Eltern der Teilnehmenden zu dieser Gruppe gehören,
erklärten die Organisatoren der Kampagne.
Das "Nein!"-Sagen trainierte die Klasse im Laufe der Zeit u.a. durch das Spielen kleiner Theaterszenen. Bei etwas
merkwürdig anmutenden Übungen haben die Schülerinnen und Schüler der 7c zudem auch erfahren, welche Bedeutung die
Gruppe haben kann. In Großgruppen versuchten sie, einen Zollstock auf den Boden zu legen, der bei jedem Gruppenmitglied
nur auf dem Zeigefinger auflag. "Da musste man sich schon gut absprechen, damit das klappt!", lacht Isabell. "Aber nachher
waren wir richtig stolz, dass wir das geschafft haben!"
Genau so wie die erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb für rauchfreie Klassen.