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Der Austausch mit Amiens/Frankreich




Sekundarstufe II - Programm:


Allgemeines
Für die Schüler der Sekundarstufe II bieten wir einen Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in Amiens an.
Seit 1993 besteht die Partnerschaft zum Lycée La Hotoie, seit 2003 bieten wir den Austausch als Individualaustausch an. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 und 11(G8) und 11 und 12 (G9). Der Aufenthalt geht über jeweils 6 Wochen zu Beginn des zweiten Halbjahres.

In dieser Zeit wohnen die Schülerinnen und Schüler in ihren Gastfamilien oder wochentags im Internat und besuchen die Schule nach einem eigens für sie zusammengestellten Stundenplan.
Außerdem sind Selbststudienzeiten in der Bibliothek vorgesehen. Der Austausch wird zu Beginn von zwei Lehrern begleitet, danach werden die Jugendlichen von der Deutschlehrerin der Schule betreut.
Der Gegenbesuch der französischen Jugendlichen in Lüdenscheid findet nach jetzigem Stand in zwei Etappen statt, im Februar und im Juni.

Informationen zur Teilnahme
Einen Monat nach Schuljahresbeginn findet ein Elternabend statt, der über den Austausch mit Amiens informiert. Dort erhält man ein Anmeldeformular, auf dem die persönlichen Daten (Name, Anschrift, Alter, Schule, Jahrgangsstufe, etc.) vermerkt oder Informationen über Haustiere, Hobbys, etc. aufgeführt werden. Dieses Anmeldeformular beinhaltet auch eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten und eine Freistellung des Stufenleiters sowie der Schulleitung, die unterschrieben werden müssen. Erst dann wird die Anmeldung bei den Französischlehrerinnen Frau Klingbeil (Zeppelin-Gymnasium) und Frau Skodra (Geschwister-Scholl-Gymnasium) innerhalb einer festgesetzten Frist (i. d. R. Mitte-Ende November) abgegeben.
Nach dem Abgabetermin und der Übersendung der Bewerbungen erfolgt die Aufteilung der Austauschpartner. Stehen die Teilnehmer fest, werden sie durch einen Aushang am Schwarzen Brett bekannt gegeben. Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Daten ihrer Austauschpartner, so dass wenn möglich noch vor den Weihnachtsferien ein erster Kontakt hergestellt werden kann. Ein weiterer Elternabend klärt über die Kosten (etwa €100-150) und das weitere Vorgehen auf.

Ziel
Ziel dieses Austauschs in der Oberstufe ist es, den Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit zu geben unser Nachbarland Frankreich besser kennen zu lernen, indem sie den Alltag in ihren Gastfamilien erleben und am Schulleben dort aktiv teilnehmen. Sie lernen Sprachbarrieren abzubauen und nehmen nach ihrer Zeit in Amiens aktiver am Unterrichtsgeschehen teil. Zudem lernen sie viele neue Menschen kennen, sodass Freundschaften entstehen, die über die Schulzeit hinaus andauern.





Schulpartnerschaft mit Amiens - Individualaustausch im Mai/Juni 2011

Bericht über den Gegenbesuch bei uns in Lüdenscheid



Nach dem sechswöchigen Aufenthalt der vier Staberger Schülerinnen und Schüler Joana, Flavia, Vanessa und Aljoscha in Amiens, bereichern nun zum dritten Mal in Folge vier Austauschschüler aus unserer Partnerschule La Hotoie unseren Schulalltag. Seit Mitte Mai leben sie in den Familien ihrer deutschen Austauschschüler und besuchen den Unterricht am Staberg.
Bevor sie Ende Juni wieder nach Frankreich zurückkehren, werden sie die Gelegenheit bekommen die ehemalige Hauptstadt Bonn kennen zu lernen. Neben einer Tour durch die Innenstadt steht der Besuch des Hauses der Deutschen Geschichte an, das mit einer neuen Dauerausstellung lockt. In dieser Woche stand ebenfalls eine Besichtigung der Wetterstation des Zeppelin-Gymnasiums auf dem Programm.
Wir hoffen, dass unsere vier Austauschschüler weiterhin viel Spaß mit ihren deutschen Partnern haben werden.


Bericht: P. Klingbeil und A. Skodra
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Schulpartnerschaft mit Amiens - Individualaustausch im März 2011

Bericht über den Austausch im März 2011

Für Joana, Flavia, Vanessa und Aljoscha sieht der Schulalltag seit Dienstag etwas anders aus: Für sechs Wochen drücken die Teilnehme am Individualaustausch nämlich die Schulbank an unserer Partnerschule, La Hotoie, in Amiens. Begleitet wurden sie von Frau Skodra und Frau Klingbeil, Französischlehrerinnen am Scholl- bzw. Zeppelin-Gymnasium Die Schüler kannten ihre Partner schon ein wenig, per e-mail gab es bereits seit längerem "Schnupperkontakte", aber vor dem ersten wirklichen Treffen mit ihren "corres" waren alle doch recht aufgeregt: Wie wird die Gastfamilie sein? Wie sieht mein Zimmer aus?
Von den Deutschlehrerinnen und dem Direktor der Schule wurde die Gruppe sehr herzlich und natürlich mit "croissants" begrüßt. Madame Couaillet, Kontaktlehrerin an La Hotoie für die Zeit in Frankreich, besprach dann die Stundenpläne mit den Jugendlichen.
Bei einem Stadtbummel konnten alle erste Eindrücke von Amiens gewinnen. Die Kathedrale fanden sie sehr beeindruckend, und vor allem die Mädchen haben natürlich geschaut, welche Geschäfte sie demnächst besuchen werden.
Wir wünschen unseren Jugendlichen und ihren französischen Partnern viel Spaß gemeinsam!
Teilnehmer 2011:

Bericht und Foto: P. Klingbeil


Schulpartnerschaft mit Amiens - Individualaustausch geht in die nächste Runde

Bericht über den Austausch Februar / März 2010

Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Schuljahr findet der Individualaustausch mit dem "Lycée La Hotoie" in Amiens seine Fortsetzung. Seit dem 22.02.2010 nehmen Angelina, Aylin, Franziska, Friederike, Maike und Zerina als Gastschülerinnen am Unterricht unserer Partnerschule teil. Das Foto zeigt die Staberger Schülerinnen mit ihren französischen "Corres" bei der Begrüßung durch den Schulleiter, Monsieur Bruno Revelle (links), die, wie immer, sehr herzlich war.
Auf Amienoiser Seite haben Sylvie Couaillet und Béatrice Col (3. und 2. von links) den Aufenthalt, ebenfalls wie immer, perfekt organisiert. Die Staberger Schülerinnen wurden von Pamela Klingbeil (ZGL, 2. von rechts) und Günter Nyenhuis (GSG, rechts) nach Amiens begleitet und lernen nun für ca. 6 Wochen den Schulalltag der Partnerschule und das Leben in einer französischen Familie kennen.
Der Gegenbesuch der französischen Schülerinnen in Lüdenscheid wird von Mitte Mai bis Ende Juni stattfinden.

Bericht und Foto: Günter Nyenhuis
Teilnehmer 2010:



Vom 3. 3. bis 13. 3. 2008 hielt sich eine Austauschgruppe
aus Lüdenscheid in Amiens auf.

Erfahrungsbericht: Das Leben in einer französischen Schule

10 junge Lüdenscheider der beiden Staberger Gymnasien machten im Rahmen ihres Frankreichaustausches 10 Tage lang Erfahrungen mit dem französischen Schulsystem und erfuhren dabei die Unterschiede zwischen dem Leben in einem deutschen Gymnasium und dem in einem französischen Lycée.
Auf den ersten Blick scheint der einzige große Unterschied die unterschiedlichen Unterrichtszeiten zu sein, jedoch bemerkte ich die wirklichen Unterschiede erst nach einigen Unterrichtsbesuchen, nämlich das Miteinander zwischen Lehrern und Schülern: so ist es in französischen Schulen zum Beispiel nicht üblich sich zu melden, sodass die Schüler einfach drauf losreden, wenn sie etwas wissen.
Darüber hinaus haben die Schüler tendenziell etwas weniger Respekt vor ihren Lehrern, wobei ich das nicht verallgemeinern möchte, da diese Beobachtung auf persönlichen Erfahrungen beruht, so kamen in unseren Unterrichtsbesuchen zum Beispiel viele Schüler zu spät zum Unterricht. Außerdem gibt es an unserer Partnerschule, dem Lycée La Hotoie, einen angeschlossenen Internatstrakt, welcher in einen Jungen- und einen Mädchenflur unterteilt ist, auf denen die Schüler in Zweier- und Einzelzimmern schlafen und einen kleinen Teil ihrer Freizeit verbringen.
Für die Internatsschüler gibt es von 6 bis 9 Uhr abends eine verpflichtende Studienzeit, in der die Schüler ihre Hausaufgaben anfertigen und für die Arbeiten lernen. Anstelle von Studienzeiten können die Schüler auch diverse Sportangebote wahrnehmen, wie zum Beispiel Klettern an der hauseigenen Kletterwand, Handball, American Football und vieles mehr, wobei sie die Hausaufgaben und das Lernen anders organisieren müssen. Ihr Essen bekommen die Schüler mittags und die Internatsschüler auch morgens und abends in der angeschlossenen Kantine, die täglich ein breites Angebot an Speisen anbietet.
Ein weiterer Unterschied ist, dass die Schüler nicht einen eigenen Klassenraum haben, sondern dass es fachbezogene Räume gibt.

Von: Tobi und Corni
Mittags in der Kantine:

Leben in einer französischen Familie
Dank des Austausches mit Schülern des Lycées «&xnbsp;la Hotoie&xnbsp;» aus Amiens hatten wir die Chance, das Leben in einer französischen Familie und deren Alltag kennen zu lernen. Hierbei ist uns aufgefallen, dass es einige Unterschiede gibt. Sie können entweder in der Kantine essen oder für eine Stunde nach Hause gehen, um dort etwas zu sich zu nehmen. Durch das andere Schulsystem verbringen die Schüler viel weniger Zeit zu Hause und es ist schwerer für sie, sich mit Freunden zu treffen und ihren anderen Aktivitäten nach zu gehen.
Während zu Hause beim Frühstück nur wenig und sehr süß gegessen wird, meist ein Glas Milch mit einem Stück Kuchen oder anderen süßen Sachen, ist das Abendessen sehr vielfältig zubereitet. Nach dem Hauptgang wird noch Brot oder Baguette mit verschiedenen Käsesorten angeboten. Um das Essen ausklingen zu lassen, gibt es zum Abschluss eine kleine Leckerei wie beispielsweise Jogurt, Kuchen oder Schokolade. Da am Abendessen die ganze Familie teilnimmt und auf jedes einzelne Mitglied gewartet wird, nehmen es die Franzosen im Vergleich zu unseren deutschen Familien etwas später ein.
Der Fernseher gehört zu den alltäglichen Gebrauchsgegenständen. Nach unserer Erfahrung läuft er immer, wenn jemand zu Hause ist, auch wenn niemand davor sitzt und die Sendung, die gerade läuft, sehen möchte. Es gibt einige Serien, die unseren sehr ähnlich sind. So gibt es beispielsweise „La nouvelle Star“ das dem deutschen DSDS verblüffend ähnlich ist und eine Sendung, die dem früheren Glücksrad gleicht.
Da man in den französischen Familien gezwungen ist, ausschließlich Französisch zu sprechen, wird nach einigen Tagen eine deutliche Verbesserung des Hörverständnisses und auch der Sprache deutlich.
Insgesamt war es sehr interessant und eine schöne Erfahrung am Leben einer französischen Familie teilzunehmen.