Französisch - Fit für Europa!
In einem zweijährigen Einführungskurs führt das Lehrwerk "Découvertes - Cours intensif" zu einem gleichwertigem
Abschluß wie "Découvertes - Edition longue", das Unterrichtswerk für Französisch ab Klasse 7.
Der Unterricht in der Sekundarstufe II kann auf dem gemeinsamen Abschlußniveau aufbauen.
Eine erfolgreiche Teilnahme am Französischunterricht im Wahlpflicht-bereich der Klassen 9 und 10 befähigt
zur Mitarbeit im Grundkurs wie auch im Leistungskurs Französisch (ab Jgst. 12).
Es gibt viele Gründe, Französisch als zweite oder dritte Fremdsprache zu lernen. Hier erst mal die wichtigsten:
Die Wahl der geeigneten Fremdsprache stellt die Weichen für die (berufliche) Zukunft
Wozu Fremdsprachen?
- Globalisierung der Wirtschaft
- sicherer Umgang mit anderen Kulturen
- Beherrschung von Fremdsprachen = Schlüsselqualifikation
Welche Fremdsprachen?
- europäische Fremdsprachen
- Fremdsprachen = Schlüssel für andere Kulturen
Warum Französisch?
- Bildungssprache par excellence
- F = viertgrößte Wirtschaftsmacht der Welt
- F = unser wichtigster Handelspartner
- F = am weitesten verbreitete Zweitsprache
- Vorteile in der Berufsausbildung und -ausführung
Wann sollte Französisch gelernt werden ?
- möglichst früh, aber auf jeden Fall noch in der Schule
Ist Französisch zu schwierig ? - NEIN !
- es erwarten dich neue Sprech- und Hörgewohnheiten
- du solltest über logisches Denkvermögen verfügen
-
...durch Latein
Die Bedeutung von Französisch
Die Europäische Union mit der Möglichkeit, sich in anderen europäischen Ländern niederzulassen, und die Globalisierung
der Wirtschaft haben zur Folge, dass immer mehr Menschen mit unterschiedlicher Muttersprache beruflich und privat
miteinander zu tun haben. Immer mehr Unternehmen benötigen Mitarbeiter mit guten Fremdsprachenkenntnissen. Vor
allem Führungskräfte müssen sich in der Zusammenarbeit und im Austausch mit anderen Kulturen sicher bewegen können.
Welche Fremdsprachen?
Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden. Sicher ist jedoch, dass ohne verwertbare Kenntnisse in wenigstens
zwei europäischen Fremdsprachen die Konkurrenzfähigkeit für viele in verantwortungsvoller Stellung Tätige nicht mehr
gegeben sein wird.
Da immer mehr Deutsche beruflich und/oder privat in Kontakt mit anderen Europäern kommen, sollten möglichst früh -
also bereits in der Schule - Fremdsprachen gelernt werden. Die Entwicklungspsychologen sind sich einig, dass moderne
Fremdsprachen in jungen Jahren - in der sogenannten sensiblen Phase - besonders gut aufgenommen werden, zumal die
Freude am spielerischen, unbefangenen und imitativen Sprechen in diesem Alter noch sehr groß ist.
Warum Französisch möglichst früh und möglichst lange?
Neben den oben genannten Gründen, moderne Fremdsprachen in jungen Jahren zu lernen, gilt, dass Französisch als eine
der wichtigsten Bildungssprachen den Zugang zu einer der interessantesten Literaturen der Welt sowie zu Theater, Film,
Philosophie und Kunst ermöglicht.
Dieser Vorteil ist seit jeher bekannt. Immer noch ungenügend bekannt ist die Tatsache, dass Frankreich die viertgrößte
Wirtschaftsmacht der Welt und mit Abstand unser wichtigster Handelspartner ist, mit dem wir regelrecht vernetzt sind.
Viele wissenschaftliche Institute, Universitäten, Fachhochschulen, Behörden, Industrie- und Handelskammern sowie Firmen
beider Länder arbeiten eng zusammen und benötigen zweisprachige Mitarbeiter auf allen Ebenen.
Französisch wird auch in Belgien, der Schweiz, Luxemburg, im östlichen Kanada und in mehreren afrikanischen Staaten
gesprochen. Sie ist die am weitesten verbreitete Zweitsprache und vor allem Amtssprache in 35 Staaten der Welt.
Im Französischunterricht treten die Schülerinnen und Schüler in Kontakt mit dem reizvollen Kultur- und Ferienland
Frankreich. Mit keinem anderen Land unterhält Deutschland so viele Schul- und Städtepartnerschaften. Die beiden
Staberger Gymnasien pflegen enge Kontakte zu drei Schulen in Nordfrankreich: dem Collège Gabriel Hanotaux und dem
Lycée et Collège Henri Martin in Saint-Quentin (seit 1979) sowie dem Lycée La Hotoie in Amiens (seit 1992). Zweimal
jährlich finden sowohl in der Mittel- als auch in der Oberstufe Austauschbegegnungen statt. Deshalb ist der
landeskundliche Aspekt im Bereich des Französischlernens in der Schule bei uns nicht nur ein theoretisch
abgehandeltes Thema, sondern viele unserer Schülerinnen und Schüler fahren im Laufe ihrer Schullaufbahn
nach Frankreich, tauchen dort in die französische Kultur ein und setzen sich mit Sitten und Gebräuchen vor
Ort auseinander.
Für die Wahl von Französisch gibt es also fundierte Gründe.
Wie wird Französisch an unserer Schule unterrichtet?
Aus den vorangegangenen Ausführungen geht hervor, dass oberstes Ziel die Kommunikationsfähigkeit sein muss.
Diese wird in der Mittelstufe anhand der Lehrbücher Découvertes (Bd. 1 - 4, Frz. ab Klasse 7) und Découvertes
cours intensif (Bd. 1 und 2, Frz. als 3. Fremdsprache ab Klasse 9) entwickelt. Dazu kommen weitere Materialien
wie z.B. auch erste Lektüren.
Die Lektionen und Themen werden möglichst einsprachig erarbeitet, wobei Tonträger und Folien unterstützend
eingesetzt werden. Von Anfang an wird viel Wert auf Partnerarbeit gelegt. Die grammatikalischen Strukturen
werden schrittweise vermittelt und eingeübt.
über Themen wie Familie, Freundeskreis, Schule, Freizeit, Beruf, Stadt, Land, Dichtung bekommen die Schülerinnen
und Schüler in jeder Jahrgangsstufe Einblicke in das Leben unseres Nachbarlandes.
Seit dem Schuljahr 2001/2002 bieten wir darüber hinaus im Wahlpflichtbereich II (Klassen 9 und 10) ein bilinguales
Modul für die Schülerinnen und Schüler an, die Französisch ab Klasse 7 als 2. Fremdsprache lernen. Es handelt sich
dabei um eine Unterrichtssequenz zu dem Thema Civilisation unter Einbeziehung der Fächer Geschichte, Erdkunde und
Politik. Ziel ist es, Spracherwerb, Kommunikationsfähigkeit, interkulturelles Lernen, Umgang mit unterschiedlichen
Materialien und Medien zu vertiefen.
MACH DICH FIT FÜR EUROPA - LERNE SEINE SPRACHEN
FRANZÖSISCH GEHÖRT DAZU!
Anmerkung:
Die Angaben der Klassen beziehen sich auf diejenigen Schüler, die noch nach dem
alten Modell (Abitur in Klasse 13) unterrichtet werden.
Für alle Schüler, die schon an G8 teilnehmen, gelten um jeweils 1 Jahr reduzierte
Klassenangaben.